Vor kurzem war ich auf Indonesien Tour – acht Städte, acht Partys, acht Clubs und gefühlte tausend Flüge…

Eine der Destinationen war Bali, das Ferienparadies schlechthin. Im Vergleich zum Rest des Landes, merkt man sogleich, dass diese Region anders ist. Etwas touristischer als andere Inseln Indonesiens, aber gleichzeitig reich an Kulturerbe. An jeder Ecke finden sich unzählige Altare oder Skulpturen und die Geschichte des Landes ist kaum zu übersehen. Typisch asiatisch sind auch die unzähligen Wellnesstempel, gerne auch pompös ausgestattet und mit dem vollen Verwöhnprogramm im Angebot. Auch beim Thema Shopping kommen interessierte Touristen nicht zu kurz. Von kleinen Läden, wo man stundenlang über Preise verhandeln kann bis hin zu grossen Shopping Malls, wo sich jegliche angesagte internationale Marken finden lassen. Hinzu kommen die zahlreichen Restaurants wo man die traditionelle balinesische Küche, gespickt mit internationaler Raffinesse geniessen kann.

So lässt es sich definitiv einige Tage aushalten…

Selbstverständlich ist auch Clubbing ein grosses Thema. Dank der vielen Touristen aus aller Welt, gestaltet sich das Musikprogramm vieler Clubs Grossstadt-mässig und weniger 0815 als in vielen anderen Feriendestinationen. Sieben Tage die Woche wird gefeiert und dies im grossen Stil.

Die Location welche ich Euch hier als unbedingt sehenswert ans Herz legen möchte ist das “Hypnotized”, ein Club auf dem Rooftop des Kuta Beachwalk Einkaufszetrums. Ob für den gemütlichen Sunset-Drink oder die wilde Partynacht, ein Besuch lohnt sich allemal und unbedingt.

Sieben Tage die Woche geöffnet, bis um drei Uhr in der Früh. In diesem Club wird besonders viel Wert auf die Qualität der Musik gelegt und deswegen die DJ’s sorgfältig ausgewählt. Indonesien ist allgemein kein sehr teures Land und somit kann man in Bali ohne schlechtes Gewissen auch mal den Champagnerkorken knallen lassen oder sich von den netten Barkeepern mit einem hausgemachten Drink überraschen lassen. Wer Livemusik mag, der sollte es sich nicht nehmen lassen früh am Abend zu erscheinen und die tollen Bands als Vorprogramm zu erleben.

An den Wochenden würde ich euch eine Reservierung empfehlen, denn der Ansturm ist in der Regel gross.

Text: Virginia Gomez
Photo: Stefan Wälti
HMU: Corina Casanova