Pac Scherhag steht für Spektakel, Ehrgeiz und Durchsetzungsvermögen. Der 21-jährige Zürcher mit österreichischen Wurzeln wusste schon im Alter von 11 Jahren, dass er mit seiner Musik, Karriere machen möchte. „Damals ging ich in den Gitarren Unterricht, um mein erstes Instrument zu lernen. Zu dieser Zeit waren Bands wie Greenday oder Buster voll im Trend und ich wollte auch so Rocken wie die Grossen“. Doch wie es im Jungenalter nun mal ist, ändert man oft seine Wünsche oder anders gesagt; Gitarre wurde langweilig und Fussball war cool.„Heute bereue ich, dass ich mit dem Gitarrenspielen aufgehört habe und zum Fussballspiel wechselte. Einerseits weil ich jetzt besser Notenlesen könnte und andererseits, weil ich jetzt weiss, dass meine Eltern sehr lange für die Gitarre sparen mussten“.

Ohne Musik ging es dann aber doch nicht. Dank seiner älteren Schwester, kam Pac das erste Mal in Kontakt mit House-Musik. „Als meine Schwester anfing in den Ausgang zu gehen, brachte sie immer die neusten CDs mit. Nach einiger Zeit war ich neugierig und hörte mir einige an meinem CD Player an.“ Seit diesem Zeitpunkt, liebt und lebt er für die elektronische Musik.

Woher kommt eigentlich der Name Pac? „Ein damaliger Jugendfreund hat in mir gegeben. Er sagte Päsce und Pascal passe nicht zu mir und auf einmal wurde Pac daraus. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Freunde bei uns Zuhause anriefen und fragten: “Ist Pac da? Doch meine Mutter oder mein Vater wussten nicht wer Pac ist, bis ich alle meine Schulhefte mit dem Namen anschrieb.“

Mit dem erwähnten, damaligen Jugendfreund „Onur“ fing Pac an, die ersten Erfahrungen in der DJ-Szene zu sammeln. Als junge DJ’s organisierten sie Jugentreffpartys und machten sich so einen Namen in der Szene. Aber auch Veranstalter wurden auf Pac aufmerksam und so kam es zum ersten Club Auftritt mit 14 Jahren. „Mein erster Club Auftritt war ein Desaster. All meine Freunde kamen um mich zu sehen und das machte mich nervös. Ich schwitzte und bekam Angst, da ich zu diesem Zeitpunkt noch nie mit einer Profi Anlage wie Pioneer aufgelegt hatte. Der Auftritt wurde somit in den Sand gesetzt, dennoch ging ich selbstbewusst zum Veranstalter und sagte ihm, dass ich es das nächste Mal besser machen werde“. Das tat Pac auch und nutzte die zweite Chance die er erhielt!

Musik ist kein einfaches Business und das wusste Pac von Anfang an. Immer wieder hatte er mit Veranstaltern, Managern oder Agenturen zu tun die möglichst viel von ihm profitieren wollten. „Viele Menschen in der Szene verhalten sich so, als ob sie das Bestmögliche für dich wollen. Doch sie wollen nur eins, an dir verdienen. Sie versprechen dir Dinge und halten sie nicht ein. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf solch, falschen Personen und brauchte Abstand von der Szene“.

Nach einem Jahr Pause meldete sich Pac zurück, und wie! Zusammen mit seinem Freund und Producer Carmi von Clamorerecords produzierten sie 2015 den Song „There is a Party“, mit keinem geringeren als Pop-Star Patrick Miller als Feature. Zugleich wurde auch ein Musik Video in Barcelona gedreht und eine lustige Story dazu geschrieben. „Dank Carmi bekam ich wieder Lust auf die Musik. Die Zeit im Studio hat mir sehr geholfen, gleichzeitig konnte ich viel von ihm lernen“. Seither, ging es Schlag auf Schlag. 2016 war bis anhin Pacs erfolgreichstes Jahr. Seine zweite Single „Show me your love“ wurde von der bekannten Plattenfirma „Blanco y Negro“ (Spanien) unter Vertrag genommen und landete auf vier verschiedenen, weltweit verkauften CDs. U.a. auch auf der „Amnesia Ibiza Hits 2016“, die CD des bekannten Amnesia Club in Ibiza: „Ich bin sehr stolz darauf auf so einer bekannten Compilation vertreten zu sein!

Es folgten mehrere Booking-Anfragen und dies nicht nur in der Schweiz. Pac spielte 2016 eine Internationale Sommer-Tour in Spanien, Italien und der Schweiz. „2016 war ein gutes Jahr für mich. Meine persönlichen Highlights waren die Street Parade, der Auftritt in Sizilien vor 2‘500 Menschen und das Pub Festival. Den Auftritt in Italien, werde ich nie vergessen“.

Der bodenständige DJ hat eine klare Message und möchte mit seiner Musik Leute nicht nur inspirieren, sondern auch die alttäglichen Probleme vergessen lassen. Dies repräsentieren auch seine Videos und seine Message ist simple: „Be real… Sei ehrlich zu dir selbst! Wenn ich einen Ferrari in meinem Video fahre würde, wäre es zwar cool aber nicht echt, da ich mir persönlich keinen leisten kann. Klar könnte ich mir einen mieten, aber ich möchte die Leute nicht blenden“.

Man merkt, dass Pac aus einem anderen Holz geschnitzt ist. Er will seine Musik für sich sprechen lassen und Worte in Taten umsetzten. Wir fragen uns, kann Pac das Jahr 2016 noch toppen? „2017 wird ebenfalls ein gutes Jahr, das spüre ich. Mein Team von Clamorerecords und ich sind dauernd daran noch einen draufzulegen. Es sind einige neue Projekte in Planung. Wartet ab!“