Was ist das schönste an deinem Beruf?
Mit dem BMX Bike die Welt erobern und viele Menschen mit meiner Person und Passion inspirieren!

Wie viel Stunden pro Tag/Woche übst du?
Ist immer unterschiedlich! Generell vor grossen TV Produktionen, Weltrekorde oder Meisterschaften bis zu 5 Stunden am Tag. Im Jahr habe ich über 100 Events, wo ich als BMX Performer gebucht bin. Dadurch verbringe ich oft mehr Zeit im Auto bzw. im Zug, als auf dem BMX Rad. Definitiv ist das BMX Rad mein ständiger Begleiter.

Achtest du auf deine Ernährung?
Klar, das ist mega wichtig. Sich mit dem Thema Ernährung zu befassen, kann ich jedem nur empfehlen! Haut jeden Tag Blumenkohl, Beeren, Nüsse oder Brokkoli rein 🙂 Falls man zeitlich begrenzt ist, sind auch Nahrungsergänzungsmittel ab und zu nicht so schlecht. Ich empfehle jedem viel Wasser zu trinken und sich ausgewogen zu ernähren.

Was möchtest du in sportlicher Hinsicht unbedingt noch erreichen?
Mir weitere Guinness Weltrekorde in BMX Flatland einholen. Neue und eigene Tricks erfinden, Einzigartige Shows für Kunden und TV Produktionen produzieren. Meine Kampage gegen Spielsucht bei Kindern bekannter machen. Meine BMX Therapie im Krankhaus für psychisch kranke Kinder weiter ausbauen. Auf Tik Tok 1 Million Follower als BMX Star schaffen!

Erster Gedanke zu Mat Hoffman?
Lebende Legende, aber mit den heutigen BMX Fahrern nicht mehr zu vergleichen. Das Niveau ist so krank angestiegen. Mat Hoffman ist jedes Jahr an den „BMX Worlds in Cologne“ falls jemand vorbeikommen möchte!

Wie fest liebst du dein BMX?
Mein Leben dreht sich ums BMX-Fahren. Wenn es eines Tages zu Ende geht, kommt mein BMX Bike mit ins Grab! Ich denke damit ist alles gesagt!

Facebook, Instagram oder TikTok?
Alle drei Apps sind von hoher Bedeutung. Mit insgesamt über 350.000 Follower, erreiche ich sehr viele Menschen und meine Fanbase wächst täglich. Tik Tok wird in den nächsten Monaten alles erobern! Checkt mal dort meine Videos (chris_boehm) legändär 🙂

Lieber am Morgen oder am Abend?
Ich bin wie Blade der Daywalker. Schlafen ist öde und lass ich ab und zu mal aus! In der Nacht bin ich am kreativsten und kann mich besser konzentrieren, um an mein Ziel zu kommen.

Du hast zusammen mit Spezialisten der Kinder- und Jugendpsychiatrie Lörrach eine Form der Therapie mit dem BMX entwickelt. Wie anstrengend war dieser Prozess?
Zusammen mit dem Chefarzt Dr. Keutler habe ich das erste therpeutische BMX Training im Krankenhaus erstellt und in der RTL Sendung „Stern TV“ offiziell vorgestellt. Bei der BMX-Therapie handelt es sich um eine erlebnispädagogisch-therapeutische Konzeption, die weltweit in dieser Form bislang einzigartig ist. Die Kinder (im Alter von 6-14 Jahren) die stationär in der Psychiatrie aufgenommen werden, haben die Möglichkeit an dieser modernen Therapie freiwillig teilzunehmen.

Was genau kann man sich darunter vorstellen, wie funktioniert eine solche Therapie?
Es wurde ein spezielles BMX-Belohnungssystem in Absprache mit dem Pflegeteam und mir entwickelt. Die jungen Patienten erhalten kleine soziale oder materielle Belohnungen – im Sinne eines Verstärkerprogrammes – wenn sie bestimmte Trainingsziele erfüllt haben. Ich habe spezielle Tricks kreiert und Abläufe geplant, wie die Kinder ganz schnell Erfolg haben und lernen „NICHT AUFZUGEBEN“! Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die „BMX-Therapie“ (mehr als 10 Jahre lang) ein wichtiger Bestandteil unseres multiprofessionellen Behandlungskonzeptes im Krankenhaus geworden ist. Einer meiner Ziele ist es, diese Therapieform in die Schweiz zu bringen!

>> Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg!