1001 Party Nacht…

Während in den letzten Jahren Namen wie „Dubai“ oder „Abu Dhabi“ ziemlich jedem ein Begriff geworden sind, muss sich manch einer bei der Stadt „Doha“ noch überlegen wo das genau sein könnte. Momentan noch eher ein Geheimtipp, wird Doha spätestens 2022 in aller Munde sein…

Die arabischen Emirate haben es mir persönlich schon seit längerem angetan und ich freue mich immer sehr, wenn ich dort für einen Auftritt hinreisen darf. Unterdessen habe ich auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern kennen und schätzen gelernt. Dubai zum Beispiel ist das internationalste, offenste und dadurch auch lockerste Emirat. Touristen sind sehr willkommen, Shopping erinnert teilweise an Amerika, Restaurants und andere Attraktion gibt es im Überfluss, die Clubs sind hochkarätig und die Partys wild. 

Das nur eine Autostunde entfernte Abu Dhabi war in letzter Zeit gerne Kulisse für alle möglichen Filme und somit stieg dieses Emirat rasant in seinem Bekanntheitsgrad. Abu Dhabi ist teurer und exklusiver als alle Anderen. Noch nicht so westlich wie Dubai, aber auf dem besten Wege dazu. Und „last but not least“ Qatar, mit schon erwähnter Hauptstadt Doha. 

Doha liegt an der Ostküste der arabischen Halbinsel, direkt am Persischen Golf. Leider hatte ich einen so straffen Zeitplan, dass ich nur kurz die Füsse ins Meer halten konnte – aber das Wasser war so warm, dass es so oder so keine grosse Abkühlung gebracht hätte. Das Thermometer zeigte übrigens 46 Grad an… Dann lieber in einem klimatisierten Restaurant noch kurz ein paar arabische Spezialitäten ausprobiert. Das Essen in Doha ist enorm vielfältig, man kann sich quasi kulinarisch rund um den Globus essen. Die Qualität war bis jetzt immer überall absolut top.

In Doha gibt es nicht ganz so viele Nachtclubs und sie sind auch nicht übergross. Dafür haben sie Charme. Die Pearl Lounge hat eine phantasievolle Getränkekarte und nur schon des Innendesigns wegen lohnt sich ein Besuch. Die Öffnungszeiten sind jeweils ab fünf Uhr Nachmittags (also auch eine tolle Afterwork Location) bis 02:30 Morgens. 

Der musikalische Mix ist meistens etwas zwischen eher kommerziellen Urban, Deep und Arabic Sounds, was absolut seinen Reiz hat. Das Publikum interessiert sich weniger für grosse Namen als für Leistung und eine gute Stimmung. Obwohl Alkohol nicht zu knapp fliesst, bleiben die Leute sehr anständig und Stress gibt es so gut wie nie. Dies wiederum hat mit den ausserordentlich strengen Gesetzen zu tun. Wer aber doch einmal zu tief ins Glas schauen sollte, kann gleich im Marriott Hotel einchecken, denn dies ist unmittelbar angrenzend und bietet übrigens auch tagsüber einiges, wie zum Beispiel der dazugehörende Privatstrand.

 

FOTO: STEFAN WÄLTI MAKE-UP: CORINA CASANOVA

FOTO: STEFAN WÄLTI
MAKE-UP: CORINA CASANOVA