Die Küstenregionen des Balkans gelten schon länger als Geheimtipp, vor allem Kroatien lockt im Sommer immer mehr partyfreudiges Volk an. Wunderschöne Strände am adriatischen Meer, eine grosse Auswahl an unterschiedlichsten Restaurants, perfektes Klima und auch kulturell hat diese Region so einiges zu bieten. Aber auch die benachbarten Länder sind sehenswert: Serbien, Bosnien, Albanien… Vor allem aber Montenegro steht sehr hoch im Kurs und der Tourismus bildet eine der wichtigsten Einnahmequellen im Sommer. So ist Montenegro seit einigen Jahren unter den drei wachstumsstärksten Reiseländern der Welt. Wow! Und das alles ging bis anhin total an mir vorbei.

Als Kind liebte ich das Märchen der «Roten Zora», welches ja genau in dieser Region, an der Adria spielt. Mit malerischen Fischerdörfchen und mutigen Einwohnern. Auch heute lässt sich definitiv noch ein Teil dieses Charmes finden, aber natürlich gepaart mit jeder Menge Party und musikalisch interessanten Nächten unter dem Sternenhimmel.

Sehr interessant ist auch der Flughafen der Hauptstadt Podgorica. Einer der kleinsten, die ich je gesehen habe. Es gibt gerade mal sieben oder acht Gates. Sehr stressfrei, wenn man so landet oder startet. 

Montenegro, vom venetischen «montagna negra», bedeutet «schwarzer Berg».  Eigentlich müsste es aber «grüner Berg» heissen! Das Land besteht wohl aus mehr Grünflächen als sonst was und ist trotzdem sehr abwechslungsreich. Vom Sand- oder Felsenstrand bis hin zu grünen Bergen. Alles da! Und im Winter kann man sogar Ski fahren, erzählen die Einwohner ganz stolz. Es ist einfach nur schön und man entspannt sich zwangsläufig.

Am malerischten ist die kleine Stadt Kottor, wie eine Filmkulisse aus dem Mittelalter – mein Hotel war ein ehemaliger Palast Napoleons und Geschichte ist an jeder Ecke zu finden. Kottor gehört zum Unesco Welterbe und unter Anderem auch deswegen top erhalten.

Der Topclub heisst MAXIMUS und wird seinem Namen gerecht. Die Location ist realtiv gross und ein wunderbares Gemisch aus “topmodern” und “heimelig”.

Immer freitags gibt es anstelle von DJs Live Sänger/Bands und es jede Woche findet man ein ausnahmslos volles Haus. Auch für Touristen unbedingt einen Besuch wert, sowas bekommt man nur selten zu sehen.

Samstags geben sich jeweils internationale Top DJs die Ehre und der Gast darf sich auf eine wilde Partynacht gefasst machen.

Am Morgen danach kann man bei einem ausgiebigen Frühstück, in einem der vielen Restaurants, den Sonnenaufgang direkt am Meer bewundern…

PHOTO: Stefan Wälti STYLING: Corina Casanova

PHOTO: Stefan Wälti
STYLING: Corina Casanova