Die Pizzeria Ristorante Molino Select eröffnete im November 2019 in den Räumlichkeiten des ältesten Studiokinos Zürichs. Am Limmatquai 16 in Zürich, wo einst Avantgarde-Filme über die Leinwand flackerten, gastiert neu der jüngste Schauplatz der Pizzeria Ristorante Molino. Gestaltet wurde das Lokal mit fast 100 Sitzplätzen durch das renommierte Atelier ushitamborriello, welches ein modernes, elegantes Designkonzept mit viel Italianità entwickelt hat. Im neuen Raum findet auch eine hochbeinige Variante des Stuhls „select“ als Barhocker mit Lehne ihren Platz. Diese wurde von Ushi Tamborriello in Zusammenarbeit mit der Möbelmanufaktur horgenglarus entworfen.

Das Café Select, welches dem Kino angeschlossen war, diente 1935 als Namensgeber für die Originalstühle. Die Renovierung erfolgte mit grosser Sorgfalt, die Geschichte des Hauses wurde beim Umbau stets im Blick behalten. Genauso viel Amore fliesst auch in die italienischen Speisen und den ersten eigenen Rotwein der Pizzeria Ristorante Molino mit ein. Neu ist auch das Konzept „Pizza und Pasta come vuoi tu“. Eine spezielle kulinarische Aufführung, bei der italienische Lebensfreude der Protagonist ist. Einen Monat vor dem Opening am Limmatquai sind wir zusammen mit Daniel Reimann (CEO der Ospena Group AG) und Christa Rigozzi (Ambassadorin der Pizzeria Ristorante Molino) in die Toskana gereist. Die jeweiligen Interviews und das „Toskana-Editorial“ von der Reise folgen im Anschluss.

Ausgeklügeltes Gestaltungskonzept
Die grosse räumliche Herausforderung war es, die Einflüsse des Ortes und seiner Geschichte erfahrbar zu halten und ihn gleichzeitig einer neuen Nutzung zuzuführen. Der Kinosaal sollte erhalten, das hohe, schmale Raumvolumen mit seiner Ausrichtung auf die Leinwand erfahrbar gemacht werden. Und selbstverständlich wurde der charakteristischen Wendeltreppe zur Galerie besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ihre Lage definierte letztlich auch die weitere Erschliessung des Untergeschosses, der elegante Schwung wurde weitergeführt. Prominent legt sich die Bar vor die Längswand des ehemaligen Kinosaals – gegenüber, fassadenseitig, eine Tischreihe vor gepolsterten Bänken; auch sie erinnern in Form und Materialität an Kinosessel. Exemplarisch wird die ehemalige Projektionswand zum Träger eines grossen Spiegels, eine Reflexion des Lebens im Restaurant, eine Erinnerung an die laufenden Bilder grosser Regisseure vergangener Jahre. Damals wie heute ist der Blick in den Raum und auf dessen Abbild nirgends eindrücklicher als von der Galerie aus. Die atmosphärische Haltung und Dichte des Restaurants, der Umgang mit Strukturen, Oberflächen und Farben zieht sich vom Erdgeschoss auch ins Zwischengeschoss. Über drei weitere Stufen erreichen Gäste hier die höchste Ebene, die sich mit der Lage des ehemaligen Café Select verschränkt und den Blick auf den Zürichsee freigibt.

Offene Küche und Boulevard-Terrasse
Unterhalb der Galerie liegt das Herz der Pizzeria Ristorante Molino: die Küche samt Pizzaofen mit Belegstation. Komplexe Abläufe fügen sich hier auf engstem Raum durchdacht ineinander. Eine offene Küche hinter der zum Restaurant hin offenen Pizzastation gibt dem Gast den Blick auf die Zubereitung der Speisen in der Küche frei. Die Situationen vor der Küche sind intensiv bespielt: von hier aus werden nicht nur der untere und der obere Gastraum mit fast 100 Sitzplätzen versorgt, hier werden auch die Bestellungen für die grosse Terrasse auf dem Schiffländeplatz abgewickelt. Es ist übrigens die erste bewilligte Boulevard-Terrasse Zürichs. Denn dem ehemaligen Besitzer und Architekten Willi Boesiger gelang es 1940, offiziell Sitzplätze auf dem Trottoir zu realisieren.

Ein Stuhl kehrt zurück an seinen Stammplatz
Kurt Tucholsky, Else Lasker-Schüler, Albert Einstein – die Liste an Prominenten, die auf ihm Platz nahmen, ist lang. Zur Erstausstattung der damaligen Café-Bar Select gehörten 115 Stühle aus der Manufaktur horgenglarus. Sie trugen die Produktnummer 137S und gingen fortan unter dem Namen „select“ in die Geschichte ein. Die Stühle haben eine massive kreisrunde Sitzzarge und eine fast halbkreisförmige schmale Rückenlehne, die es erlaubt, die Sitzposition zu verändern. Das Modell „select“ zählt auch heute noch zu den Eckpfeilern des Sortiments. In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Atelier ushitamborriello wurde auf Basis des „select“ ein Barhocker mit Rückenlehne entwickelt. Die Möbelfabrik wurde 1880 bei Horgen gegründet und produziert zahlreiche Klassiker, sowohl im Werk selbst als auch in Kooperationen mit externen Designern und Architekten.

Bargeflüster
In diesem stilvollen Interieur dürfen nebst ausgesuchten Cocktails Aperitivo-Klassiker wie Negroni oder Martini Bianco natürlich nicht fehlen. Die Bar mit ihren extra für sie entworfenen Stühlen von horgenglarus ist in das Restaurant integriert, wie auf einem italienischen Marktplatz sitzen die Gäste mitten im Geschehen und sind Teil des Dolce Vita. Apropos: Leichte Snacks und Antipasti ergänzen tagsüber und abends das Getränkeangebot. Morgens sorgen aromatische Kaffees und herrlich duftendes Gebäck für einen genussvollen Start in den Tag.

Lancierung von „Pizza und Pasta come vuoi tu“
Knusprige Holzofenpizze, feinste Pastakreationen, traditionelle Fisch- und Fleischgerichte und zum Abschluss herrlich süsse Dolci: Die Pizzeria Ristorante Molino ist seit mehr als 30 Jahren ein Synonym für authentische italienische Speisen auf höchstem Niveau. Ausschliesslich sorgfältig ausgewählte Zutaten werden alla perfezione zubereitet und von Gerant Emanuele Destro und seinem Team mit Passione und besten Gastgeberqualitäten serviert. Mit der Lancierung von „Pizza und Pasta come vuoi tu“ wird das erfolgreiche Konzept jetzt auf ein neues Level gehoben. Ab sofort können die Gäste sich ihre eigene Lieblingspizza oder -pasta nach eigenem Gusto zusammenstellen. Fast wie bei Mamma zu Hause – in der Pizzeria Ristorante Molino wird jeder Wunsch erfüllt.

Erster eigener Molino-Rotwein
Gefeiert wird auch die Premiere des ersten hauseigenen Rotweins, der ab sofort die Getränkekarte bereichert. „Panorama – Edizione Speciale Molino“ wurde eigens für die 19 Molino-Lokale in der Schweiz gekeltert. Ein ausgewogener Rotwein aus Merlot und Cabernet Sauvignon mit einem reichen Bouquet und einer faszinierenden Gesamtfrische. Produziert wird er vom toskanischen Weingut Collazzi, vertrieben vom Zürcher Weinhaus Vergani 1892, mit dem die Pizzeria Ristorante Molino eine vertrauensvolle Zusammenarbeit pflegt. Der Name „Panorama“ steht dabei für die Gegend, aus welcher der Rotwein kommt: Das Weingut Collazzi liegt in den Hügeln um Florenz, die wie kaum eine andere Stadt für handwerkliches Können und die schönen Künste steht. Um eine hohe, gleichbleibende Qualität des „Panorama“ sicherzustellen, wird der Wein nur in Magnumflaschen abgefüllt (1,5 Liter). Die Sonne und Lebensfreude Italiens, eingefangen in einem feinen Tropfen. „Mit Liebe zum Weinstock und zum Leben.“ Natürlich steht der neue „Panorama – Edizione Speciale Molino“ auch auf der digitalen Weinkarte, welche in allen Molino-Restaurants eingeführt wurde. Auf einem Tablet wählen die Gäste in einfachen Schritten den passenden Wein zu ihrem Menü aus. Mit Hilfe der integrierten Sommelier-Funktion erhalten sie Empfehlungen, welcher Tropfen besonders gut mit der jeweiligen Speise harmoniert. Eine digitale Weinkompetenz, die in der Schweiz ihresgleichen sucht.

Pizzeria Ristorante Molino Select – „Panorama – Edizione Speciale Molino“ aus dem Weingut Colazzi