Das ehemals erste Hotel in Genf (eröffnet 1834) besticht nach wie vor durch seinen bezaubernden Ausblick: auf den See, die schneebedeckten Alpen in der Ferne und auf die historische Altstadt. Gäste erwartet nebst einwandfreiem Service und Luxus-Ambiente erstklassige Kulinarik und ein attraktives Spa-Angebot.

Das Four Seasons Hotel des Bergues ist das erste «Four Seasons» der Schweiz. Hinter seiner majestätischen neoklassizistischen Fassade bietet das Fünf-Sterne-Superior-Hotel 115 Zimmer, darunter 44 Suiten. Von allen Zimmern des Hotels aus hat man einen sensationellen Blick auf die bedeutendsten Ikonen von Genf, wie den Jet d’eau – den höchsten Brunnen der Welt – und die Altstadt, deren Architektur bis in das 16. Jahrhundert zurückreicht. Ganz zu schweigen von den fernen Bergen, die im Winter mit Schnee bedeckt sind und das ganze Jahr über eine idyllische Kulisse bieten.

Im ersten Stock befinden sich ein sensationeller Ballsaal und fünf weitere Veranstaltungsräume (alle mit Aussenterrassen). Im Erdgeschoss können die Gäste in einer der vielen eleganten Lounges entspannen. Mit seinem vielfältigen Angebot spricht das Four Seasons Hotel des Bergues ein bunt gemischtes Publikum an, vom Geschäftsreisenden bis zur Familie.

GESCHICHTE
Das Hotel des Bergues verdankt seinen Namen dem reichen deutschen Kaufmann und Finanzier Hans Kleberger (1486 – 1545), der in Genf auf beiden Seiten der Rhône mehrere Anwesen besass. Bis zum zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts blieb das rechte Genfer Ufer ein wichtiges Zentrum der Industrie.

Mit der Ankunft des ersten Dampfschiffs im Jahr 1823 änderte sich das Bild dramatisch. Damals wurden die Reisenden, die auf dem Wasserweg ankamen, von den Industrieslums und den «schlechten Strassen» rund um die Anlegestelle begrüsst. Die Stadtverwaltung beschloss schnell, ein Programm zur Urbanisierung und Verschönerung durchzuführen. Im Laufe der nächsten zehn Jahre wurde die Uferpromenade von dem Ingenieur Guillaume-Henri Dufour völlig neu gestaltet. Dufour entwarf auch die Pont des Bergues, welche sich nur wenige Meter vom Eingang des Hotels befindet. Die als Meisterwerk gefeierte Brücke wurde gebaut, um die wirtschaftliche Entwicklung am rechten Rhoneufer zu fördern. 1917 wurden die Innenräume des Hotels vollständig renoviert und ein weiteres Stockwerk hinzugefügt. Von den ursprünglichen Fundamenten blieben nur die Aussenwände und die Stützbalken erhalten. Im Zuge des neu gegründeten Völkerbundes in Genf wird das Hotel des Bergues zum Sitz der französischen Delegation. Im Jahr 1967 wurde das Hotel um einen neuen Flügel erweitert.

Die wohl bedeutendste Restaurierung fand 2005 unter der kreativen Leitung des berühmten französischen Innenarchitekten Pierre-Yves Rochon statt. Ganz im Stil des Four Seasons wurden keine Mühen gescheut, um eine Umgebung von höchster Raffinesse zu schaffen. Besonderes Augenmerk wurde auf Symmetrie und eine kluge Farbpalette gelegt (um Ruhe und Gelassenheit zu fördern) sowie auf die Beleuchtung, die von Sally Storey, Direktorin von Lighting Design International, inszeniert wurde. Elf Monate lang waren täglich mehr als 170 Arbeiter auf der Baustelle tätig. Die komplizierteste Arbeit war zweifellos die Herstellung des «Stabdekors». Diese heikle Technik, die heute nur noch selten ausgeführt wird, wird nur an drei Orten gelehrt: Paris, Mailand und Saint-Etienne (Frankreich). In der Eingangshalle wurde die muschelförmige Nische, die an Botticelli erinnert, in einem Stück gegossen und misst einen Meter im Durchmesser. Alle kunstvollen Gesimse (sowohl runde als auch geschwungene) wurden vor Ort gegossen, so dass die Maler auf Oberflächen arbeiten konnten, die nur minimal gespachtelt werden mussten. Im «Salle des Nations» wurden die kannelierten Gesimse, die an einigen Stellen gebrochen sind, nach demselben Muster nachgebildet.

GÄSTEZIMMER UND SUITEN
Das Four Seasons Hotel des Bergues verfügt über 115 geräumige Gästezimmer, darunter 44 prächtige Suiten. Alle wurden meisterhaft von Pierre-Yves Rochon entworfen. Alle Zimmer verfügen über eine klassische Einrichtung im Louis-Philippe-Stil, ein grosses Marmorbad und eine gut ausgestattete Privatbar.

KÖNIGLICHE SUITE:
Die palastartige Royal Suite mit fünf Schlafzimmern erinnert mit ihren hohen Decken und grossen Fenstern an den Stil von Versailles. Aufwendige Seiden-, Samt- und Jacquardstoffe aus den feinsten Pariser Stoffhäusern werden den komplexen Details der Zierleisten, Friese und Kartuschen gerecht. Es gibt ein formelles Esszimmer (mit acht Plätzen), eine grosse Speisekammer und ein High-Tech-Büro (das als Bibliothek konzipiert ist).


MONT BLANC UND LEMAN- SUITEN:
Die Mont Blanc- und Léman-Suiten wirken eher wie Privatwohnungen und sind mit traditionellen französischen Stoffen wie Brokat und Toile de Jouy ausgestattet. Viele dieser Suiten verfügen über einen Balkon mit Blick auf die Stadt und den Jet d’Eau.


LOFT-SUITEN:
Im Gegensatz zu den traditionelleren Zimmern und Suiten auf den ersten 5 Etagen des Hotels sind alle Suiten im sechsten Stockwerk eine Hommage an die modernen Schweizer Chalets, komplett mit grossen Kaminen und luxuriösem Mobiliar.


PRÄSIDENTENSUITEN:
Die Präsidentensuiten sind schicke, moderne Appartements, gespickt mit antiken Elementen und in einer ruhigen, cremefarbenen Farbpalette gehalten, die durch das exotische Makassar-Ebenholz akzentuiert wird. Mehrere Balkone bieten einen ungehinderten Blick auf den See und die Altstadt.


SPA MONT BLANC
Das vom renommierten Architekten Onur Ozgul entworfene Spa erstreckt sich über eine Fläche von 30.000 m2. Es widerspiegelt die Ruhe und Reinheit der Schweizer Berge und Seen und besticht durch das natürliche, friedliche Licht, das in die Räume fällt. In der Oase erwarten die Spa-Gäste sechs private Behandlungsräume, einen authentischen Hamam, ein Marmordampfbad, verschiedene Wärmeerlebnisse und zahlreiche Ruheräume. Zwei Pools runden das Spa-Erlebnis ab: ein 12×5 Meter grosses Becken zum Schwimmen und ein Vitality Pool, der angespannte Muskeln lockert und die Durchblutung verbessert. In der Entspannungszone lässt sich mit Blick auf den Genfersee und den Mont Blanc der Alltagsstress ganz ablegen. Nach einem Tag im Spa können die Gäste von den bequemen Liegen aus den Sonnenuntergang über der Stadt und dem Jura-Gebirge geniessen.


CLUB DES BERGUES
Der Club des Bergues, der sich das oberste Stockwerk des Hotels mit dem Spa Mont Blanc teilt, bietet 24 Stunden geöffnete Fitnesseinrichtungen und die neueste Techno Gym-, Matrix- und TRX-Technologie sowie ein Team von Personal Trainern und Ernährungsexperten. Das Sport-Angebot umfasst ausserdem Outdoor-Aktivitäten wie Joggen, Cycling, Yoga und Pilates.

FINE DINING
Die kulinarischen Möglichkeiten im Four Seasons Hotel des Bergues Genf lassen keine Wünsche offen und bieten etwas für jeden Anlass und jeden Geschmack. Das Hotel verfügt über drei Lokale:

IL LAGO:
Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant Il Lago besticht mit besten italienischen Spezialitäten. Chefkoch Massimiliano Sena ist ein seltenes und aussergewöhnliches Talent, dessen Küche seiner süditalienischen Herkunft Tribut zollt und den Wechsel der Jahreszeiten berücksichtigt. Da er seine Kreativität nicht eindämmen kann, variiert Sena seine Speisekarte regelmässig und ist dafür bekannt, dass er spontan massgeschneiderte Gerichte kreiert, um den Launen seiner geschätzten Gäste gerecht zu werden – ein Genuss, der immer gut ankommt.


IZUMI:
Das trendige Rooftop-Restaurant Izumi ist das Reich von Küchenchef Mitsuru Tsukadas. Er verführt die Gäste mit einem japanischen Fusionskonzept mit origineller Nikkei-Küche. Seine Kreationen bieten eine grosse Geschmacksvielfalt mit Gerichten, die von natürlichen Elementen wie Licht, Wasser, Luft und Feuer inspiriert sind. Das Rooftop-Restaurant Izumi ist eine trendige urbane Oase auf der grössten Dachterrasse von Genf. Mit einem ganz besonderen 360-Grad-Blick über Genf (einschliesslich Mont Blanc und Jet D’eau) können sich die Gäste zurücklehnen und einen perfekt gekühlten Aperitif geniessen, bevor sie sich den vielfältigen Aromen und Texturen der originellen japanischen Fusionsküche Nikkei hingeben.


LE BAR DES BERGUES:
Die Bar des Bergues, die für ihre originellen Cocktails und leichtere Kost bekannt ist, bietet eine weniger formelle Alternative mit Blick auf den Quai des Bergues und den See. Bequeme Ledersofas und mit Samt bezogene Sessel sind in diesem gemütlichen, kirschbaumgetäfelten Salon zu finden, der eine einladende, ruhige Atmosphäre ausstrahlt. Ausgedehnte Erkerfenster rahmen die unglaubliche Aussicht auf die Alpen perfekt ein.


KULINARISCHE REISE
Diesen Winter bietet das Fünf-Sterne-Superior-Hotel seinen Gästen einen einzigartigen Einblick in die traditionsreichen Köstlichkeiten der Romandie. Auf einer kulinarischen Reise wird die Kunst der Käseherstellung entdeckt. Besucht wird eine Käserei im Herzen des charmanten Dorfes Vuisternens-devant-Romont. Die Ortschaft ist auf die Herstellung von Gruyère spezialisiert, des berühmten süss-nussigen Käses aus frischer Rohmilch. Jede Phase der Käseproduktion, von der Milch bis zur Reifung, wird den Gästen nähergebracht und die geschmacksintensiven Produkte können am Schluss degustiert werden. Die Führungen werden von einem fachkundigen Käsemeister geleitet, der seine Leidenschaft für Käse mit den Besuchern teilt und sie in alle Geheimnisse des Handwerks einweiht. Die Führungen werden von einem fachkundigen Käsemeister geleitet, der seine Leidenschaft für Käse mit den Besuchern teilt und sie in alle Geheimnisse des Handwerks einweiht.

Weitere Infos unter fourseasons.com/geneva