Louis (35) ist selbständiger Jurist und Unternehmer und bei der SANAPA-Crew für die PR und die Bookings zuständig. Im Interview spricht er über die Anfänge, Ibiza und wieso die Abwechslung auch beim Partyveranstalten sehr wichtig ist.

INTERVIEW BY: Daphne Chaimovitz

1. Die Idee eine Party am Samstagnachmittag zu veranstalten, stammt aus New York. Wie habt ihr davon erfahren? 

Ich lebte 2009 in New York und fand die Idee so cool, dass ich sie hier in Zürich ausprobieren wollte. Am Anfang kamen nur Freunde, aber mit jeder Party wurden es mehr Leute.

2. Ihr seid sechs Freunde, die diese Party organisieren. Wie schafft ihr es, dies zu bleiben?

Wir kennen uns schon lange und haben die Arbeit aufgeteilt, so kommen wir uns nicht in die Quere und jeder weiss, was er zu tun hat. Ausserdem steht die Freude diese Party zu veranstalten im Vordergrund und nicht der Profitdruck, dies ist sicher auch hilfreich.

3. Letztes Jahr war die SANAPA auch im Residence K oder in der Werft der Zürcher Schifffahrtsgesellschaft, ist das dieses Jahr wieder geplant?

Bei Residence K sicher, das findet dieses Jahr von Mitte Juli bis Mitte August statt. Die Werft steht noch offen. Zum Jahresende übernehmen wir am 3. Dezember das ganze Kaufleuten und es gibt das erste SANAPA Festival.

4. Was wäre deine absolute Traumlocation für eure Party?

Ibiza passt natürlich von der Musik super. Aber es kann irgendein Strand sein, wo’s schön warm ist.

5. Mittlerweile haben auch andere Partyveranstalter den Samstagnachmittag entdeckt. Seht ihr das als grosse Konkurrenz?

Nein, im Gegenteil. Wir finden es gut, dass noch andere mitziehen. Klar, schauen wir, dass nicht gleich drei Dayparties miteinander stattfinden, aber das können wir ja planen.

6. Wie seht ihr die Zukunft der SANAPA?

Wir machen weiter wie bisher. Ich denke die Abwechslung ist das Wichtigste. Früher war unsere Homebase das Valmann, jetzt ist es die Lima Bar und der Kaufleuten Festsaal. Bei den DJs schauen wir auf Locals und variieren auch da immer. Im Sommer versuchen wir tolle Locations am See zu finden. So bleibt es interessant und dies immerhin seit bald sieben Jahren.