Die Legenden der Aymara erzählen uns von Huayra Tata, Gott des Windes, der die Brise, den Wind, den Schneesturm, die Berge, die Felsen und Hügel des Hochlandgebietes der Anden beherrscht. Es wird gesagt, dass Huayra Tata tief in den Tälern schlummert und diese nur verlässt, um seine Macht zu seiner Frau, Pachamama, der Göttin der Mutter Erde zu demonstrieren. Wenn Huayra Tata schläft, sind Gewässer und Flüsse still.

Der aus einer italienischen Automanufaktur Pagani stellt sich dem Anspruch, die motorisierte Version dieses Gottes zu sein. Pagani Huayra ist ein Supersportwagen, der seit 2011 von dem italienischen Sportwagenhersteller Pagani in Modena gefertigt wird. Der Fokus bei der Entwicklung lag auf möglichst geringem Gewicht des Zweisitzers. Der Huayra entsteht, wie schon sein Vorgänger Zonda, vollständig in Handarbeit.

“Power ist nichts ohne Kontrolle”
Pirelli hat die massgeschneiderte P Zero-Reifen speziell für den Huayra entwickelt. Diese P Zero Reifen werden in einer eigenen MIRS ™ (Modular Integrated Robotized System) Anlage gebaut. Diese widmet sich der Herstellung von Ultrahochleistungsreifen, welche Spitzengeschwindigkeiten von über 370 km/h und Seitenkräfte von 1,5 G problemlos bewältigen können.

Die Karosserie des Huayra besteht aus einem CFK-Titan-Monocoque. Um eine aerodynamische Balance herstellen zu können, wurden an Front und Heck der Karosserie je zwei automatisch einstellbare Abtriebs-Hilfen verbaut, welche von einer Steuerelektronik betätigt werden. Diese elektronische Hilfe wertet blitzschnell Daten wie Geschwindigkeit, Gierrate, Querbeschleunigung, Gaspedalstellung  und Lenkradeinschlag aus. Das Fahrzeug verfügt über einen V12-Motor, welcher von Twinturbos aufgeladen wird. Der Motor stammt von Daimler, den AMG speziell für den Pagani Huayra fertigt. Es handelt sich dabei um eine Variante des Mercedes-Benz M 275/M 285. Das sequenzielle 7-Gang-Getriebe stammt vom britischen Motorsport-Zulieferer Xtrac.