Am 5. November eröffnet die Queens Kunstgalerie Zürich (QUEENS.art) ihre Tore. Mit renommierten Künstlern wie James Francis Gill, Todd Williamson oder Bob Dylan wird das Debüt gebührend gefeiert. Zusätzlich bietet die Galerie aufstrebenden Künstler:innen wie Susanna Anaya oder SAXA alias Dr. Sascha Lehmann eine Plattform. Insgesamt werden Werke von neun Kunstschaffenden ausgestellt. Die Limmatstrasse 257 ist das Zuhause für hochwertige, internationale Kunst. Wo bis vor Kurzem noch die Galerie Wild ihre Werke ausstellte, übernimmt ab dem 5. November die Queens Gallery die attraktive Location. Die Galerie bringt die Welt der Kunst ins Eigenheim oder ins Büro und hat auch für Hotels attraktive Angebote. Vom hochwertigen Fine Art Print über einzigartige Serigrafien bis hin zum echten Unikat namhafter Künstler:innen. Ausgestellt werden zum Auftakt Werke von neun verschiedenen Künstlergrössen.

Über die Queens Gallery Zürich
Die Queens Gallery ist bereits mit zwei Kunstgalerien in Deutschland vertreten, eine in der Nähe von Freiburg und eine in Köln. Mit dem neuen Standort in Zürich wächst ihre internationale Ausrichtung und weitere internationale Standorte sind schon in Planung. Der Fokus liegt neben der US amerikanischen Pop-Art auf renommierten Künstler:innen der Gegenwart. Die Sammlung des neuen Standortes umfasst unter anderem Unikate, die weltweit exklusiv in der Queens Gallery Zürich erhältlich sind. Adresse: Limmatstrasse 257, 8005 Zürich

Über die Künstlerinnen und Künstler

Dan Pyle: Pyles Arbeiten reflektieren seinen unglaublichen Enthusiasmus für das Detail, was dazu führt, dass seine Arbeiten im ersten Augenblick oftmals für Fotografien gehalten werden. Die Anonymität, die seine Kunst widerspiegelt, ist seinerseits gewollt. Er versteht es, Schatten und Kontraste bei seinen Zeichnungen so einzusetzen, dass seine Figuren und Gegenstände lebendig wirken. Regelmässig erhält Dan Pyle Preise und Auszeichnungen für seine realistischen Zeichnungen im Rahmen der „American Art Awards“.

Dan Pyle © Jay Jorgensen

Dan Pyle © Jay Jorgensen

SAXA: Die Kunst von SAXA alias Dr. Sascha Lehmann ist die Wortmalerei. Der deutsche Künstler schreibt seine Bilder, Buchstabe für Buchstabe, und kreiert somit Gedichte und Gedanken, Geschichten und Biografien. Seine Worte malt er mit Tusche auf Leinwand und verbildlicht Teile dieser Texte. Dadurch gelingt es ihm, die beiden Welten von Literatur und Bildender Kunst auf einer einzigen Ebene zu verbinden. Auf diese Weise verstärkt und hinterfragt er inhaltliche Zusammenhänge, Themen und Aussagen.

Saxa on Table © Monika Nonnenmacher

Saxa on Table © Monika Nonnenmacher

Susana Anaya: Die Mexikanische Künstlerin, die in Zürich lebt und arbeitet, unterteilt ihre Arbeit in zwei Typen: dynamische und statische Malerei. Das dynamische Kunstwerk zeigt mehr Energie, ist asymmetrisch und voller Gefühl. Die statischen Bilder hingegen sind symmetrisch, ruhig und stabil und strahlen vor weiblicher Energie. Die aufstrebende Künstlerin bringt ihre bewussten und unbewussten Gefühle mittels Farbe auf die Leinwand – dabei hat jede Farbe eine Emotion. Wenn sie beginnt, diese Farben zu mischen, spürt sie ihre Energie und so beginnt die Schöpfung.

Susana Anaya

Bob Dylan: Der US-Amerikaner gilt als einer der einflussreichsten und bahnbrechendsten Künstler der Welt. Von seiner Musik wurden bis heute mehr als 125 Millionen Platten auf der ganzen Welt verkauft. 2016 gewann er den Nobelpreis für Literatur. Dylan selbst datiert die Ursprünge seiner Arbeit als Zeichner und Maler in seiner Biografie auf die frühen 1960er-Jahre. Seine Pinselstriche sind wie seine Stimme: geradlinig, rau, manchmal zerbrechlich, aber immer darauf bedacht, die Schritte der menschlichen Erfahrung zu veranschaulichen.

Bob Dylan © John Shearer x BMQ

Bob Dylan © John Shearer

James Francis Gill: Der Texaner gilt in der Fachliteratur als bedeutender Mitbegründer der Pop-Art und ist einer der letzten noch lebenden Künstler dieser Bewegung. Zu Marilyn Monroe hat James Gill eine besondere Beziehung. Kurz nach dem Tod der Ikone im Jahr 1962 nahm das Museum of Modern Art in New York Gills Gemälde „Marilyn Triptych“ in die ständige Sammlung auf. Dies war der Durchbruch von James Gill auf dem Kunstmarkt.

James Francis Gill © Premium Modern Art

James Francis Gill © Premium Modern Art

Todd Williamson: Beim Betrachten der Werke des US-amerikanischen Künstlers fallen oftmals die scharfen Ölkanten innerhalb seiner Kunstwerke auf. Diese in gleichem Abstand zueinander angeordneten Linien erinnern an Notenlinien oder Zeilen, die darauf warten, nonverbal mit anspruchsvoller und tiefsinniger Kunst gefüllt zu werden. Williamson ist Preisträger des „Prize for Creativity“ (2019) der Pollock Krasner Foundation (New York). Bereits im Jahr 2010 erhielt er ebenfalls den prestigeträchtigen „Pollock Krasner Foundation Award“, New York.

Todd Williamson © Todd Williamson

Todd Williamson © Todd Williamson

Guido Häfner: Der Bayrische Skulpturenkünstler reduziert in seinen Werken Körper und Gesichtsformen auf wesentliche Elemente. Dabei schafft es der Künstler, eruptive Bewegungselemente einzigartig und unvergänglich darzustellen. Skulpturen erstellt Häfner, unabhängig von der Grösse (ca. 30 cm bis zu mehreren Metern hoch) in zwei Grundvarianten. Für den Innen- bereich verwendet er geschliffenen und polierten Edelstahl, sowie Cortenstahl für den Aussenbereich, was der Skulptur seiner eigenen Aussage nach ermöglicht, „in Würde zu altern“.

Guido Häfner © Premium Modern Art

Guido Häfner © Premium Modern Art

Frank Teufel: Der Deutsche Skulpturenkünstler beginnt jedes neue Werk auf einem Blatt Papier – mit einer Zeichnung. In diese spannungsgeladenen Linien hinein formt Frank Teufel den Stein und geht dabei bis an die Grenzen der Statik. Damit schafft er eine filigrane Leichtigkeit, die subjektiv im Widerspruch zum Ausgangsmaterial steht. Linien gehen miteinander oder mit sich selbst eine einzigartige Verbindung ein.

 Frank Teufel Portrait © Frank Teufel

Frank Teufel Portrait © Frank Teufel

Jonty Hurwitz: Der Südafrikanische Künstler begann 2009 mit der Herstellung von Skulpturen und schafft nun wissenschaftlich inspirierte Kunstwerke und anamorphe Skulpturen. Er ist bekannt für die kleinste menschliche Form, die jemals mit Hilfe der Nanotechnologie in Form einer Skulptur geschaffen wurde. Hurwitz ist international anerkannt für seine bahnbrechende Arbeit bei der Verschmelzung von Kunst und Wissenschaft.

Jonty Hurwitz © Jonty Hurwitz 

Jonty Hurwitz © Jonty Hurwitz

 

PHOTOS: ZVG